In der Gewaltprävention aktiv
Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg hat ein breites Instrumentarium zur Vermeidung von Grenzüberschreitungen entwickelt
Gewalt in der Pflege wird öffentlich häufig thematisiert, insbesondere sobald konkrete Vor-fälle bekannt werden. Gefordert werden dann eine bessere Gewaltprävention, eine intensivere Fortbildung der Pflegekräfte und eine Fehlerkultur, die das Auftreten von Gewalt verhindert. Im Vorfeld des bayerischen Pflegegipfels, der übermorgen in Nürnberg stattfindet, weist der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg darauf hin, dass er sich bereits seit etlichen Jahren intensiv mit der Problematik von Gewalt in Pflege und sozialer Arbeit beschäftigt.
Einrichtung ist auf einem guten Weg
Stefan Tippner als neuer Leiter des Caritas-Alten- und Pflegeheims St. Marien in Stadtsteinach offiziell eingeführt
Im Caritas-Alten- und Pflegeheim St. Marien in Stadtsteinach ist Stefan Tippner als neuer Einrichtungsleiter eingeführt worden. Diözesan-Caritasdirektor Gerhard Öhlein zeigte sich erfreut, dass der Diözesan-Caritasverband für diese Aufgabe jemanden gewinnen konnte, der „aus der Region kommt und die Region kennt“. Öhlein betonte auch, dass die Einrichtung in Stadtsteinach wieder auf einer soliden ökonomischen Grundlage stehe. Dass der Verband zusammen mit den Mitarbeitern vor Ort auf einem guten Weg sei, bestätige die konstant gute Belegung des Hauses.
„Berufliche Anforderungen in Altenhilfe und Krankenpflege gleichen sich immer mehr an“
Diözesan-Caritasverband fordert einheitliche Ausbildung und erhofft sich mehr Zuspruch für die Altenpflege
Der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg e.V. befürwortet, die heute noch getrennten Berufe in den Bereichen Alten-, Kinderkranken- und Krankenpflege in einer neuen einheitlichen Ausbildung zusammenzuführen. Da voraussichtlich noch in diesem Jahr das Gesetz zur Reform der Pflegeberufe zum Beschluss auf der Tagesordnung im Bundestag stehen wird, hat der Diözesan-Caritasverband in einem Schreiben an alle Bundestagsabgeordneten aus Ober- und Mittelfranken um deren Zustimmung zu einer generalistischen Ausbildung in der Pflege geworben.